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Standarte des Führers im Berliner Olympiastadion während der Olympischen Spiele (1936)

Unter der Leitung von Joseph Goebbels inszenierte das NS-Regime die Olympischen Spiele 1936 als gigantisches Propagandaspektakel. Der Welt sollte ein Bild der Schönheit, Harmonie und Stärke des neuen Deutschland gezeigt werden. Alle umstrittenen Aspekte des Regimes, wie zum Beispiel antisemitische Parolen und Hetzen, wurden für die Dauer der Spiele verboten. Für die deutsche Mannschaft starteten sogar zwei „Halbjuden“, die Fechterin Helene Mayer und der Eishockeyspieler Rudi Ball, um die Weltöffentlichkeit zu besänftigen. Tatsächlich erhielten viele ausländische Besucher und Beobachter einen durchaus positiven Eindruck vom Land unter dem Hakenkreuz.

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Standarte des Führers im Berliner Olympiastadion während der Olympischen Spiele (1936)

© Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz / Dr. Paul Wolff Tritschler